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Arabistik |
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Mohammed Nekroumi:
Zur Rolle argumentativer Partikeln in der Kontrastbildung im Klassischen ArabischDer arabistischen Grammatik zufolge (cf. H. Reckendorf 1921, A. Roman 1960, M. Ullmann 1983-1984, H. Gätje 1979 u.a.) wurden dem w¡w im Rahmen maximalistischer Beschreibungsansätzen neben seinem aussagelogischen Wert der Konjunktivität zahlreiche Bedeutungsmerkmale wie Konnexität, Adversativität, Sukzessivität, simultaneität u.a. zugeordnet.
Da die mit w¡w induzierten pragmatischen Werte zwischen den Teilsätzen keineswegs immer durch die lexikalisch determinierten Bedeutungen der Aussagen festzustellen sind, kann die Interpretation der verschiedenen Verknüpfungsarten jedoch nur durch Involvierung kontextuell oder situativ assozierbarer Kenntnisse nicht-sprachlicher Art vervollständigt werden (E. Lang 1988).
In didaktischer Hinsicht, besonders im Bereich des Arabischen als Fremdsprache, geht es um die Frage, wie die verschiedenen Gebrauchsweisen des arabischen w¡w hinsichtlich der Konnektoren der Konjunktivität anderer Sprachen (wie dem und im Deutschen und dem et im Französischen) einzuordnen sind.
Auf sprachtheoretischer Ebene soll außerdem gezeigt werden, inwiefern der Rückgriff auf die in der arabischen Nationalgrammatik formulierte semantische KategorieStand 11. Februar 2001