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Indologie |
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Harry Falk:
Es gibt nur ein einziges ernstzunehmendes Argument für die immer noch lebendige Gleichsetzung der Ära
Kaniskas mit jener der Sakas, beginnend 78 n.Chr.: es ist dies der Gedanke, nur ein
besonders mächtiger König könne eine Ära begründen, die bis heute in
Gebrauch geblieben ist. Ausgehend von einer Neudatierung der Kaniska-Zeit auf der Basis eines astronomischen Textes
bleibt zu klären, wie die Saka-Ära entstand und warum sie über alle Zeiten hinweg wichtig blieb.
Dieselbe Frage stellt sich auch bei der Vikrama-Ära (Beginn 58 v.Chr.), die mit dem Namen des
Azes verbunden ist. Auch hier ist es möglich, die übliche Erklärung zu hinterfragen.
Zudem soll in einer die rühmliche Verteilung berücksichtigenden Analyse gezeigt werden, wie
die Vikrama-Daten vor und nach der Kusana-Ära historisch zu interpretieren sind.
Stand 11. Februar 2001
Die Saka-Ära und die Kusanas