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Publikation der Vorträge
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die Koordinatoren des Orientalistentages
Stand 30. September 2001 |
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Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, als Organisator des 28. Deutschen Orientalistentags muß ich Ihnen leider mitteilen, daß ich mich nach Absprache mit meinen Bamberger Kolleginnen und Kollegen entschlossen habe, keine Auswahlveröffentlichung von Vorträgen zu unternehmen. Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, nicht zuletzt deswegen, weil sie einen Bruch mit einer langjährigen Tradition bedeutet. Ich hatte mir ein Supplement zur Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft gewünscht, das durch Beiträge, die mehr als eine orientalistische Disziplin ansprechen, sein besonderes Profil erhält. Ich hoffe, daß Sie meine Gründe für einen Verzicht auf eine Veröffentlichung wenigstens zum Teil nachvollziehen können:
Das schwindende Interesse an einer Tagungspublikation verhält sich also umgekehrt zur steigenden Beteiligung an Deutschen Orientalistentagen. Ich nehme an, daß der bisherige zeitliche Abstand von drei Jahren zwischen Konferenz und Erscheinung der "Supplementa" für jüngere Teilnehmer wenig attraktiv ist. Die Mehrheit der Bamberger Tagungsgäste dürfte sich für eine fachnahe Zeitschrift als Publikationsort entschieden haben. Mehrere Panelveranstalter haben uns geschrieben, daß sie die Ergebnisse ihrer Bamberger Diskussion selbständig herausbringen werden.
- Es gibt zu wenige Einsendungen. Von insgesamt 420 Referenten haben nur 36 ein Manuskript geschickt. Davon wurden nicht alle von den Sektionsleitern gutgeheißen. Wenn man Papiere wegläßt, die sich aus äußeren Gründen nicht in einen Tagungsband einfügen, sinkt die Zahl akzeptabler Artikel unter 30. Ich nenne zum Vergleich die Zahl der Artikel in vorausgehenden Veröffentlichungen: Köln (1988: 61 Artikel), München (1991: 51 Artikel), Leipzig (1995: 67 Artikel). Der Tagungsband von Bonn (1998) ist noch nicht erschienen.
- Die orientalistischen Fächer sind nicht in ihrer Breite repräsentiert. Es fehlen nicht nur - wie fast voraussagbar - Ägyptologie und Afrikanistik, sondern auch gute "Kunden" unserer Tagung wie Japanologie und Semitistik sind nicht vertreten. Von anderen wichtigen Fächern gibt es jeweils nur eine Einsendung, obwohl auch sie zahlreiche Referate beigesteuert haben.
Ich schließe mit der Bitte um verständnisvolle Nachsicht und wünsche eine gute Rückkehr ins akademische Jahr!
Mit freundlichen Grüßen
gez. Prof. Dr. Klaus Kreiser
Anfragen und Mitteilungen richten Sie bitte an das Sekretariat des Lehrstuhls für Turkologie(Mo-Fr, 8-12):Tel.: #49 - 951 - 863 2182
Fax: #49 - 951- 863 5182
Email: lskreiser@split.uni-bamberg.de